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Gefahr aus dem Rückraum erhöhen

Gießener Allgemeine Zeitung

Mittwoch, den 25. Oktober 2017 um 10:53 Uhr

Hüttenbergs Neu-Trainer Emir Kurtagic im Interview – Zeitpunkt für neue Impulse nicht schlecht

(mro). Sympathisch kommt er daher, der neue Trainer des TV 05/07 Hüttenberg, der 37-jährige Emir Kurtagic. Nachdem er am Montagabend in der Pressekonferenz als Nachfolger des am Vortag zum Konkurrenten HC Erlangen gewechselten Aðalsteinn Eyjólfsson präsentiert wurde, eilte er schnell zum Auto, um seine Turnschuhe für das folgende erste gemeinsame Training mit seiner neuen Mannschaft zu holen. Doch auf dem Rückweg vom Parkplatz ins Hüttenberger Sportzentrum nahm sich der gebürtige Bosnier gerne die Zeit, einige Fragen zu beantworten:

Herr Kurtagic, Sie lernen nun Ihre neue Mannschaft zum ersten Mal kennen.
Kurtagic: »Ich habe gerade eben vor der Pressekonferenz bereits kurz mit dem Großteil der Mannschaft gesprochen. Ich wollte sie schon vorab kurz kennenlernen, erfahren, was sie denken.«

Waren Sie schon am Sonntag in Lemgo vor Ort, um die Mannschaft zu sehen?
Kurtagic: »Nein, ich war nicht in Lemgo, weil es da noch nicht feststand, dass ich den TV Hüttenberg übernehme. Aber ich habe mir das Spiel im Fernsehen natürlich wesentlich genauer angeschaut als ein normales Bundesligaspiel. Ich habe auch die ersten zehn Spieltage intensiv verfolgt. Aber live habe ich die Mannschaft noch nicht erlebt.«

Was waren die Gründe für Ihre Zusage?
Kurtagic: »Ich habe nur kurze Zeit gebraucht, um über das Thema nachzudenken. Zuerst war ich natürlich – wie wohl alle – über die Entwicklung überrascht. Dann habe ich nach kurzer Überlegenszeit angefangen, die Mannschaft zu analysieren und nachgedacht, was möglich ist. Sie sind gut in die Saison gestartet. Es waren zwei Punkte, die mir die Entscheidung leicht gemacht haben. Die Verantwortlichen haben in den Gesprächen verdeutlicht, dass sie wissen, um was es geht, und die Mannschaft ist bisher sehr sympathisch aufgetreten, aber auch mit viel Leidenschaft und Wille. Und natürlich will ich wieder in der Bundesliga arbeiten, erst recht in so einem gut geführten Verein und mit so einer starken Mannschaft, womit ich mich voll identifizieren kann.«

Ende März wurden Sie in Gummersbach entlassen. Was haben Sie seitdem gemacht?
Kurtagic: »Ich bin erst einmal weg aus Deutschland, habe versucht, Urlaub zu machen und musste Abstand gewinnen. Nach der langen Zeit in Gummersbach war das für mich sehr emotional. Das waren meine Jungs. Daher war ich glücklich, dass sie die Liga gehalten haben. Dann habe ich eine Analyse der Vergangenheit gemacht. Das war menschlich eine anspruchsvolle Zeit. Die letzten drei Monate haben mir sehr gut getan. Ich bin ausgeruht und voller Energie. Und ich habe natürlich aufmerksam das Projekt hier in Hüttenberg beobachtet.«

Was wollen Sie ändern?
Kurtagic: »Die Mannschaft hat sich bisher sehr gut präsentiert und hatte die Chance auf noch mehr Punkte. Sie haben ihren eigenen Stil. Natürlich überlege ich, wo ich der Mannschaft neue Impulse geben kann. Zum Beispiel bei der Gefährlichkeit aus dem Rückraum. Hier kommen sie hauptsächlich über Schlagwürfe. Wir können noch etwas bewegen durch intensive Arbeit. Ich denke, dass der Zeitpunkt für neue Impulse gar nicht schlecht ist. Mittlerweile hat sich die Mannschaft den Respekt der Liga erarbeitet und wird nicht mehr unterschätzt. Gerade vor den demnächst anstehenden wichtigen Spielen gegen Stuttgart, in Gummersbach oder auch gegen Minden, wo wir Chancen haben und ich auch glaube, dass wir punkten können.«

***

Nun soll die Mannschaft sich genauso schnell an ihren neuen Trainer gewöhnen wie die Verpflichtung des Hüttenberger Wunschkandidaten über die Bühne gegangen ist. Nach einer ersten Kontaktaufnahme am letzten Donnerstag, dem Austausch der jeweiligen Positionen am Samstag und der am Sonntag verkündeten Trennung von Aðalsteinn Eyjólfsson wurde am Montagnachmittag, da Kurtagic vorher noch einen Termin in Köln hatte, der Vertrag unterzeichnet. Sofort danach erfolgte das erste Kennenlernen mit der Mannschaft, ehe nach der Pressekonferenz bereits die erste gemeinsame Trainingseinheit anstand. Die Nationalmannschaftspause gibt dem 37-Jährigen fast zwei Wochen Zeit, sich einzufinden und das TVH-Team auf die Heimaufgabe am 5. November gegen den TVB Stuttgart vorzubereiten. Derweil kommt »Ex« Aðalsteinn Eyjólfsson schon am 2. November zurück nach Mittelhessen, dann mit dem HC Erlangen in die Rittal-Arena zum Auswärtsspiel bei der HSG Wetzlar.


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