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SG Flensburg-Handewitt
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Kein Happy End in Lemgo

Gießener Allgemeine Zeitung

Montag, den 23. Oktober 2017 um 10:20 Uhr

Hüttenberger 30:31-Niederlage – 2:8-Fehlstart und zu viele vergebene Chancen

(mro). Am Sonntag um 12.30 Uhr war die Welt noch in Ordnung. Der TV 05/07 Hüttenberg hatte beim TBV Lemgo anzutreten, und zumindest die Bundesliga-Spieler wussten offenbar noch nichts vom wenig später offiziell verkündeten Weggang Adalsteinn Eyjólfssons in Richtung Erlangen. In gewohnter Art und Weise hatte der Trainer die Mannschaft von der Bank aus geführt. Bei der 30:31 (14:15)-Niederlage in Lemgo zeigte man zwar wieder Comeback-Qualitäten. Doch ein Fehlstart in die Partie und zu viele ausgelassene Chancen vor 3432 Zuschauern verhinderten ein durchaus mögliches Remis.

Dabei sah es bis kurz vor der Pause danach gar nicht aus. Verschlafen wirkten die Hessen, weshalb Trainer Adalsteinn Eyjólfsson bereits in der fünften Minute seine erste Auszeit nehmen musste: Im Angriff mit zu wenig Druck und in der Abwehr zu passiv. Zudem im Rückzugsverhalten, welches der Isländer vor der Begegnung noch als existenziell wichtig herausgestrichen hatte, orientierungslos. Kein Wunder also, dass Lemgo hier bereits mit 5:1 in Front lag.

Vladan Lipovina sollte nun aus dem Rückraum für mehr Durchschlagskraft sorgen, zumal der Halblinke Szymon Sicko erkrankt ausfiel. Da dieser aber in Abschnitt eins nur selten mit der nötigen Dynamik und dem richtigen Abstand zur Abwehr zum Schuss kam, mussten die TVH-Fans beim 8:2 durch Isaias Guardiloa nach elf Minuten Schlimmes befürchten. Ein kurzes Hüttenberger Aufbäumen folgte durch zwei Treffer des starken Kreisläufers Moritz Zörb zum 5:9. »Wir werfen zu früh und auch noch halbhoch. In der Bundesliga sind sehr gute Torhüter. Damit muss man leben«, erklärte Eyjólfsson, warum seine Mannschaft nach einem weiteren Tempogegenstoß des Lemgoer Nationalrechtsaußen Tim Hornke, gestern mit neun Toren zudem bester Werfer, sofort wieder mit 6:12 ins Hintertreffen geriet.

Nun kam aber endlich die Gästedeckung besser ins Spiel, arbeitete aggressiver und kam damit zu Ballgewinnen, sodass der fünfmal erfolgreiche Moritz Lambrecht zum 10:13 (22.) verkürzen konnte. Da zudem der mittlerweile zwischen den Pfosten stehende Fabian Schomburg kurz vor dem Seitenwechsel mit zwei Riesenparaden direkt nacheinander glänzte, waren die Handballer aus Hochelheim und Hörnsheim nach Lipovinas Anschlusstreffer ins lange Eck beim Pausen-14:15 urplötzlich wieder dran.

Nach dem Wechsel konnte Lambrecht in der 34. Minute das 16:16 erzielen, dem Christian Rompf in Überzahl von Linksaußen sogar die Führung, die erste und zugleich auch letzte, folgen ließ. Zwar gelang Ragnar Jóhannsson mit seinem einzigen Tor noch einmal der 18:18-Ausgleich in der 38. Minute. Doch der TVH scheiterte in Überzahl durch Rompf und Tomáš Sklenák am stark parierenden Peter Johannesson.

Die Gastgeber dagegen konnten wieder etwas durchatmen, da sie eine Zeitstrafe gegen Moritz Lambrecht zum 21:18 nutzten. Umso mehr, da der nun von Kehrmann in den linken Rückraum beorderte 2,07-m-Riese Azat Valiullin sich mit einem Doppelschlag zum 23:19 bestens einführte. Und da war noch Johannesson im Lemgoer Tor mit einer Erfolgsquote um die 40 Prozent.

Zwar war der TVH beim 22:24 durch Tim Stefan wieder dran. Sieben Minute vor dem Ende nach einem von Kreisläufer Christoph Theuerkauf verwerteten Abpraller aber auch wieder mit 23:27 in Rückstand. Beim 26:28 in der 56. Minute, als Zörb ein Lipovina-Anspiel einnetzte, war wieder alles drin. Der TVH fightete um seine letzte Chance und beantwortete durch Lipovina nicht nur Valiullins 29:26, sondern Lambrecht traf zwei Minuten vor dem Ende zum 28:30. Hüttenberg setzte nun alles auf eine Karte. Was 45 Sekunden vor dem Schlusspfiff zum 29:30-Anschluss durch Lipovina führte, der damit seinen fünften Treffer in den letzten sieben Minuten erzielte. Sollte sich der TVH wieder am Ende belohnen? Nein! Denn bei noch zwölf Sekunden auf der Uhr verließ sich Lemgo auf die Nervenstärke von Rechtsaußen Hornke, der zum 31:29 einwarf und somit das 30:31 von Moritz Zörb wertlos werden ließ.

TBV Lemgo: Wyszomirski, Johannesson; Kogut (2), Guardialo (3), Ebner, van Olphen (1), Theuerkauf (3), Hornke (9/3), Hubscher, Suton (2), Bartok (1), Valiullin (6), Klimek (2), Zieker (2). - TV Hüttenberg: Ritschel, Schomburg; Stefan (1), Sklenák (1), Lambrecht (5), Wernig (4/4), Rompf (1), Zörb (5), Fernandes (2), Jóhannsson (1), Klein, Roth, Mappes (2), Hofmann, Hahn, Lipovina (8).

Im Stenogramm: SR: Brodbeck/Reich (Metzingen). - Zuschauer: 3432. - Zeitstrafen: 8:8 Minuten. - Siebenmeter: 3/3–4/4.


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