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So, 17.12.2017, 12.30 Uhr
TSV Hannover-Burgdorf vs.  TV 05/07 Hüttenberg
TSV Hannover Burgdorf
vs. TVH

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 TV 05/07 Hüttenberg vs. TuS N-Lübbecke
TVH vs. TuS N-Lübbecke
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Lipovinas Gewaltwurf zum Ausgleich

Gießener Allgemeine Zeitung

Freitag, den 22. September 2017 um 06:26 Uhr

In der Handball-Bundesliga erkämpft sich der TV 05/07 Hüttenberg ein 26:26 beim HC Erlangen.

Von Markus Röhrsheim. Hüttenbergs Trainer Adalsteinn Eyjólfsson und sein Rechtsaußen Daniel Wernig waren sich gestern Abend nicht ganz einig nach dem Schlusspfiff. Während der Linkshänder bewertete, dass »jeder Punkt, den wir in dieser Liga holen, ein gefühlter Sieg ist«, wusste der Isländer, »dass wir nicht einmal richtig gut gespielt haben«. Somit war er nach dem 26:26 (15:14) beim HC Erlangen zwar schon stolz war auf den Punkt, »weil wir den mit so einer Angriffsleistung geholt haben«. Eyjolfsson wusste aber, dass mit einer Leistung wie noch am Sonntag gegen Berlin vermutlich der erste Bundesliga-Sieg gelungen wäre.

So hatte seine Mannschaft doch etwas überraschend in der Schlussphase die besseren Nerven und verkürzte nach dem 21:24 in der 54. Minute durch Dominik Mappes und einer bärenstarken Eins-gegen-Eins-Aktion von Tomáš Sklenák, ehe Christian Rompf in Überzahl nur zwei Minuten später zum 24:24-Ausgleich traf. Zwar kämpfte Nico Büdel auf der Gegenseite den Ball ins Hüttenberger Tor, doch der starke Ragnar Jóhannsson mit seinem sechsten Treffer egalisierte wieder. Während Christoph Steinert an der Siebenmeter-Linie cool blieb und den HC wieder in Front warf, scheiterte Wernig eine Minute vor dem Ende an Routinier Gorazd Skof im Erlanger Tor. Die Entscheidung? Nein, denn gegen die offene TVH-Deckung unterlief den Gastgebern ein Stürmerfoul. Der isländische TVH-Coach reagierte mit seiner letzten Auszeit, ging mit dem siebten Feldspieler volles Risiko und wurde durch Vladan Lipovinas Hammer acht Sekunden vor dem Schlusspfiff belohnt.

»Wir werden dieses Spiel mit 110 Prozent angehen und von Beginn an klar machen, dass es sehr schwer werden wird, aus unserer Arena Punkte zu entführen«, hatte HCE-Trainer Robert Andersson die Marschroute ausgegeben. Und die Gastgeber gingen schnell durch zwei Tempogegenstöße mit 2:0 in Führung, da der TVH im Angriff übernervös agierte. Doch schon in der sechsten Minute glich Linkshänder Ragnar Jóhannsson mit seinem zweiten Tor in Folge aus und Dominik Mappes erzielte mit einem Unterarmwurf sogar die erste Führung für den Aufsteiger. Nach dem 6:5 von Kreisläufer Mario Fernandes, der einen Abpraller verwertete (8.) konnte sich Erlangen aber, auch bedingt durch zwei Hüttenberger Zeitstrafen, die Führung zurückholen, die beim 8:5 nach einer Viertelstunde durch Abwehrspezialist Andreas Schröder, der in der zweiten Welle traf, sogar erstmals drei Tore betrug.

TVH-Trainer Eyjólfsson wechselte nun durch, Lipovina führte sich gleich trefflich ein und zeichnete für den 9:10-Anschluss in der 20. Minute verantwortlich. Ausgeglichen ging es bis zum Seitenwechsel weiter, wobei sich TVH-Kapitän Matthias Ritschel mit etlichen spektakulären Paraden auszeichnen konnte.

Nach dem Pausen-15:14 scheiterten zunächst die bis dahin sicheren Strafwurf-Schützen Büdel und Wernig, ehe sich der HC auf 18:15 wieder leicht absetzte. Hüttenberg tat sich sehr schwer gegen die bewegliche gegnerische 6:0-Deckung und nahm sich daher einige nicht so gute Würfe. Trotzdem brachte Ritschel mit seinen Paraden den TVH wieder heran. So beim 21:22 durch Dominik Mappes, der nach der Siebenmeter-Parade seines Kapitäns gegen Christoph Steinert in der 52. Minute aus dem Rückraum einnetzte. Doch Erlangen legte durch Steinert und Jonas Link nach und ließ befürchten, dass die Blau-Roten erneut am Ende wieder knapp mit leeren Händen dastehen sollten. Aber Erlangen war nicht in der Lage, den Sack zu zu machen, so dass der Aufsteiger seinen zweiten Bundesliga-Punkt bejubeln konnte.

»Das war kein tolles Spiel von beiden Seiten«, hatte nicht nur Daniel Wernig erkannt. Adalsteinn Eyjólfsson ergänzte. »Unsere Angriffsleistung war heute nicht da. Wir haben die Bälle gewonnen, aber vorne nicht genutzt. Erlangen allerdings auch. Meine Mannschaft hat aber bis zum Schluss an sich geglaubt.« Klar ist auf alle Fälle, dass die Handballer aus Hochelheim und Hörnsheim dieses Mal länger Zeit haben das Unentschieden zu feiern als auf der Heimfahrt von Wetzlar.

Erlangen: Skof, Katsigiannis; Enström (1), Theilinger (4), Bundalo (1), Jonas Link (1), Lux, Haaß, Gorpishin, Büdel (3/2), Bissel (1), Stranovsky (3), Nicolai Link (2), Steinert (9/4), Schröder (1).

Hüttenberg: Ritschel, Schomburg; Stefan, Sklenák (1), Lambrecht, Wernig (7/3), Rompf (1), Zörb, Fernandes (2), Jóhannsson (6), Sicko (1), Roth, Mappes (4), Hofmann, Hahn, Lipovina (4).

Stenogramm / SR: Behrens/Fasthoff (Neuss). – Zuschauer: 3314. – Zeitstrafen: 6:8 Minuten. – Siebenmeter: 8/6:5/3.


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