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So, 22.10.2017, 12.30 Uhr
TBV Lemgo vs. TV 05/07 Hüttenberg
TBV Lemgo vs. TVH

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Erste kleine Hinweise

Gießener Allgemeine Zeitung

Montag, den 07. August 2017 um 11:27 Uhr

Die HSG Wetzlar und der TV 05/07 Hüttenberg haben beim Linden-Cup nicht in den Kampf um den Turniersieg eingreifen können. Die Plätze drei und vier sollte man zwar nicht überwerten, erste kleine Hinweise auf eine schwierige Saison geben sie aber schon.

Von Markus Röhrsheim. Der 26. Linden Cup der Sparkasse Gießen ging am Samstag zu Ende. Die Veranstalter hatten mit der Spielplangestaltung ein glückliches Händchen, so dass die abschließenden Begegnungen über die Turniersiege in beiden Gruppen entscheiden mussten. Dabei konnte in der Regionalgruppe die HSG Wetzlar U 23 mit einem 38:26 (18:12)-Sieg gegen die HSG Pohlheim sich Platz eins durch den besseren direkten Vergleich vor den Pohlheimern sichern. Auf den Rängen folgten die SG Kleenheim und Gastgeber MSG Linden mit jeweils 2:4 Punkten.

Im Anschluss triumphierte der Bergische HC mit 29:22 (15:11) über den TV 05/07 Hüttenberg und untermauerte mit seinem zweiten Turniererfolg seine Ambitionen. Doch der SC DHfK Leipzig behielt im letzten Turnierspiel mit einem 35:29 (18:14)-Sieg gegen die HSG Wetzlar seine weiße Weste und sicherte sich somit verlustpunktfrei den Turniersieg vor dem Bergischen HC, während für die heimischen Vertreter HSG Wetzlar und den sieglosen TV 05/05 Hüttenberg nur die Plätze drei und vier blieben.

Zumindest holte sich HSG-Rechtsaußen Kristian Björnsen mit 21 Treffern die Torjägerkrone, die in der Regionalgruppe an Kleenheims Linksaußen Fabian Höpfner (26 Tore) ging. Die Auszeichnung für die besten Torhüter erhielten Christopher Rudek vom Bergischen HC und Florian Gümbel von der HSG Wetzlar U 23.

Absprachen besser

Im ersten Samstagsspiel sahen die Zuschauer eine torreiche Partie, die ausgeglichen begann. Bis zum 8:7 durch Linksaußen Pascal Schüler nach einer Viertelstunde war Pohlheim vorne, ehe sich die Wetzlarer Deckung besser fand. Nach dem 10:12 durch erneut Schüler zogen so die Klimpke-Schützlinge zum Pausen-18:12 davon.

»Nach der Verletzung von Max Rühl hatte ich nur noch drei Rückraumspieler. Davon mit Johannes Kreß einen A-Jugendlichen und Christian Schäfer hat nur ausgeholfen aufgrund unserer Personalprobleme. Die beiden haben aber ihre Sache gut gemacht. Aber mehr war unter diesen Umständen nicht drin. Zumal wir etwas müde waren nach dem Spiel gestern«, gab Pohlheims neuer Trainer Jens Dapper nach dem Spiel zu Protokoll. Die U 23, ebenfalls mit vier A-Jugendlichen angetreten, blieb in ihrem Flow und war beim 30:20 durch Lukas Gümbel in der 49. Minute erstmals auf zehn Tore enteilt. Den Schlusspunkt unter einen insgesamt ungefährdeten 38:26-Triumph, der somit den Turniersieg brachte, setzte Luca Kaiser per Tempogegenstoß.

Entsprechend zufrieden war Wetzlars Trainer Andreas Klimpke. »Wir wollten uns gegenüber dem Spiel gegen Linden steigern. Das haben wir geschafft. Wir haben einiges umgestellt. Die Absprachen waren heute besser. Das wollte ich sehen.«

Pohlheim: Wüst, Schlegel; Schüler (2), Weisel (3), Rühl (3/2), Wagner (2/1), Schäfer (4), Niclas (3), Wenzel (1), Kreß (1), Ohrisch, Träger (7).

Wetzlar U 23: Florian Gümbel, Finn Weber; Lukas Gümbel (7), Reuschling (2), Lindenstruth, Schwalbe (2), Kaiser (1), Tim Weber (1), Kraft (12/5), Bremond (2), Okpara (1), Wassberg (2), Ludwig (8/2).

Abschluss mangelhaft

Auch die Begegnung Bundesliga-Aufsteiger gegen -Absteiger begann ausgeglichen. War der BHC beim 3:1 durch einen Tempogegenstoß von Milan Kotrc schnell in Führung, konterte der TVH zum 8:6 nach einer Viertelstunde durch Mittelmann Dominik Mappes. Doch nach dem 9:7 durch Mario Fernandes drehte der Mittelhessen-Schreck, der am Dienstag bereits die HSG Wetzlar besiegt hatte, mit einem 4:0-Lauf die Partie. Speziell der in den ersten beiden Spielen so treffsichere Vladan Lipovina leistete sich einige Fahrkarten, so dass der BHC mit einer 15:11-Führung in die Kabinen ging, nachdem Jan Artmann erneut per Tempogegenstoß erfolgreich war.

»In der ersten Halbzeit haben wir überragend gedeckt. Wenn man von den 15 Gegentoren acht Gegenstöße abzieht, die wir bekommen, weil wir vorne schlecht werfen und unser Rückzug eine Katastrophe war. Wir machen in allen Turnierspielen die gleichen Fehler, dass wir schlecht abschließen. Aber das ist normal, da wir in diesem Bereich in den bisher erst zwei Wochen Vorbereitung noch nichts gemacht haben«, bilanzierte TVH-Trainer Eyjólfsson. Der allerdings seine beiden Neuzugängen Szymon Sicko und Vladan Lipovina nur nur zu Kurzeinsätzen bringen konnte, da beide über leichte Beschwerden, auch durch die hohe Belastung nach drei Spielen in drei Tagen gepaart mit weiteren Trainingseinheiten klagten.

Diese Müdigkeit merkte man mit zunehmender Spieldauer auch den restlichen Blau-Roten an, so dass sie nicht an die gute Leistung des Vortages gegen Leipzig anknüpfen konnten. Zwar gelang Sebastian Roth mit einem Treffer in den Winkel in der 43. Minute das 16:19. Doch verhinderte die schlechte Chancenverwertung, unter anderem scheiterte Daniel Wernig zweimal vom Siebenmeterpunkt, und auch Dominik Mappes und Tomáš Sklenák ließen beste Einwurfchancen ungenutzt, dass die Handballer aus Hochelheim und Hörnsheim es noch einmal spannend machen konnten. Auf der Gegenseite war speziell der wuchtige Halbrechte Bogdan Criciotoiu nicht zu halten, so dass der stark besetzte Bergische HC einen ungefährdeten 29:22-Sieg feiern konnte.

Hüttenberg: Ritschel, Schomburg; Stefan, Sklenák (2), Wörner, Lambrecht, Wernig (3/2), Rompf, Zörb (2), Fernandes (5), Jóhannsson (1), Sicko, Roth (2), Mappes (6/1), Hofmann, Hahn (1), Lipovina.

Bergischer HC: Rudek, Rutschmann; Bettin (5/2), Darj (1), Petrovsky (1), Wöstmann (1), Dell, Gunnarsson (5/3), Nippes, Majdzinski (4), Kotrc, Artmann (3), Babak, Gutbrod (2), Arnesson (1), Criciotoiu (5).

In allen Belangen unterlegen

Somit musste die HSG Wetzlar im abschließenden Spiel gegen den SC DHfK Leipzig gewinnen, um eine Chance auf die Verteidigung des Vorjahrestriumphes zu haben. Doch die Mannschaft von Trainer Andre Haber dominierte nach dem 4:4 durch Jannik Kohlbacher (6.) die Partie. Angetrieben von dem klug Regie führenden Europameister Niklas Pieczkowski, der zudem auch immer wieder selber abschloss, sowie dem dynamischen Linkshänder Franz Semper, setzte sich Leipzig zum 11:8 durch Linksaußen Lukas Binder (17.) etwas ab. Und das, obwohl der noch im letzten Jahr in Diensten der HSG stehende Bundesliga-Torschützenkönig Philipp Weber gegen seine Ex-Kollegen bis tief in die erste Halbzeit noch auf der Bank blieb. Joao Ferraz gelang zwar mit seinem ersten Ballkontakt noch einmal der 12:13-Anschluss fünf Minuten vor der Pausensirene. Der SC Leipzig, gestützt auf eine sehr bissige und bewegliche Abwehr, die den HSG-Angreifern das Leben schwer machte, holte sich danach einige Bälle, so dass Franz Semper zum 18:13 erhöhen konnte, ehe Filip Mirkulovski wenigstens noch zum Pausenstand von 14:18 verkürzte.

»Wir haben die Abwehr nicht so gestellt wie geplant. Wir wussten, dass Leipzig schnell spielt, konnten es aber nicht unter-binden. Und vorne haben wir zu viele Fehler gemacht, die zu Tempogegenstößen geführt haben«, hatte Wetzlars Neuzugang Alexander Hermann erkannt.

Auch in der zweiten Halbzeit gelang es Wetzlar nicht, Leipzig noch einmal unter Druck zu setzen. Kai Wandschneider suchte zunächst mit einer Deckungsumstellung auf 4:2 sein Glück. Dennoch war das 15:18 durch Stefan Cavor der letzte Hoffnungsschimmer. Zumal das Leipziger Torhütergespann Jens Vortmann und Milos Putera das Duell gegen ihre Wetzlarer Gegenüber klar für sich entschied, bei denen Kapitän Niko Weber schon früh in der ersten Hälfte für Benjamin Buric gekommen war, der keine Hand an den Ball bekam.

HSG-Trainer Kai Wandschneider konnte auch mit mit zwei frühen Auszeiten keinen Einfluss auf die Partie nehmen. In der 49. Minute erzielte Yves Kunkel per Tempogegenstoß bereits den 30. Leipziger Treffer, während für die HSG Wetzlar erst 22 notiert waren. Auch der Versuch des siebten Feldspielers bewirkte nichts, sondern ermöglichte den Messestädtern einige Treffer ins leere HSG-Tor. Dem schönen letzten Leipziger Treffer durch Franz Semper, der gegen die Hand ab-knickend zum 35:28 einwarf, ließ Wetzlars Filip Mirkulovski den letzten unbedeutenden Tagestreffer folgen, nachdem Maximilian Holst zuvor noch per Siebenmeter nicht an Jens Vortmann vorbei gekommen war.

»Wir waren in allen Belangen unterlegen, sowohl in Abwehr, Angriff als auch zweiter Welle. Wir haben zu viele freie Bälle verworfen und daher verdient verloren«, war Wetzlars Stefan Kneer schon ein wenig zerknirscht nach der Partie. Andre Haber, Trainer des Turniersiegers, war natürlich guter Dinge. »Wir wussten, dass dies ein gut besetztes Turnier wird. Wir wollten uns einspielen. Das ist uns mit unseren Systemen gut gelungen. Allerdings sollte man die Ergebnisse auch nicht überbewerten«, lautete sein Schlusswort.

Wetzlar: Buric, Nikolai Weber; Herrmann (1), Kneer (5), Björnsen (7/4), Pöter (2), Ferraz (1), Mirkulovski (2), Rüdiger, Holst (1/1), Kvist, Klesniks (1), Lindskog, Cavor (6), Kohlbacher (3).

Leipzig: Vortmann, Putera; Semper (8), Jurdzs (1), Krzikalla (3), Binder (5), Janke, Pieczkowski (4), Kunkel (4), Roschek, Philipp Weber (5/1), Rivesjö, Strosack, Meschke (2), Milosevic (3).


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