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Kurz den Turbo gezündet

Gießener Allgemeine Zeitung

Montag, den 15. Mai 2017 um 08:36 Uhr

Hüttenberg bleibt durch 27:25 gegen Dessau im Aufstiegskampf – Elf Wernig-Tore

Von Markus Röhrsheim. »Nach der Pause haben wir kurz den Turbo gezündet.« So treffend beschrieb Linksaußen Jannik Hofmann den Zwischenspurt des TV 05/07 Hüttenberg in der 2. Handball-Bundesliga gegen den Dessau-Roßlauer HV, der ausschlaggebend war, dass man am Samstag zum Schluss mit einem 27:25 (13:13)-Sieg die starke Heimbilanz weiter ausbaute und auch vier Spieltage vor Saisonende um den Aufstieg kämpft.

Denn nach Wiederanpfiff machten die Handballer aus Hochelheim und Hörnsheim aus dem Pausen-13:13 bis zur 41. Minute ein 21:14, als eben Hofmann im Tempogegenstoß entschlossen seinen Gegner abschüttelte und einwarf. Womit der noch 21-jährige Linksaußen seine starke Leistung mit seinem vierten Tor krönte. Doch noch ein weiterer TVH-Akteur konnte dem Spiel seinen Stempel aufdrücken. Mittelmann Tomáš »Turbo« Sklenák, schon im Hinspiel mit acht Toren der Matchwinner, zerpflückte ein ums andere Mal die ansonsten so stabile Gäste-Deckung. Sei es mit explosionsartigen Eins-gegen-Eins-Aktionen zum eigenen Abschluss oder auch mit etlichen sehenswerten Assits. Da wunderte es wenig, dass sein Trainer Aðalsteinn Eyjólfsson nach dem Spiel herausstrich. »Heute hat man gesehen, wie wichtig ein Tomáš in Form für uns ist«, lobte er seinen schon in Eisenach als verlängerter Arm auf dem Feld agierenden Tschechen.

Der, genauso wie Hofmann, schon ungewöhnlich früh von der Bank gekommen war. Denn der isländische Coach konnte mit der Anfangsphase seiner Mannschaft alles andere als zufrieden sein und war zum Handeln gezwungen. In der 8. Minute warf Dessaus Halbrechter Johannes Wasielewski zum 4:0 für die Gäste ein und sorgte für Entsetzen nicht nur auf den Zuschauerrängen. Und Dessau blieb zunächst am Drücker (7:3 in der 13. Minute durch erneut Wasielewski). Auch, weil der TVH in der Deckung noch nicht die notwendige Aggressivität an den Tag legte, im Angriff zunächst einige Fahrkarten schoss und zu allem Überfluss noch leichtfertige technische Fehler einbaute.

Ein von Kapitän Matthias Ritschel parierter Tempogegenstoß gegen Tomas Pavlicek in der 14. Minute war dann aber so etwas wie eine Initialzündung – zu einem 4:0-Lauf und dem Ausgleich nach einem Doppelschlag von Jannik Hofmann. »Mit der Einwechselung von Tomáš hat unsere Angriffsspiel mehr Struktur bekommen«, hatte Eyjólfsson erkannt. »Trotzdem bin ich mit der ersten Halbzeit nicht so zufrieden. « Denn Dessau hielt trotz der ersten TVH-Führung beim 10:9 durch einen schnörkellos verwandelten Strafwurf vom insgesamt elffachen Tor-schützen Daniel Wernig nach Ritschels zweitem gehaltenen Siebenmeter weiter dagegen. Und konterte auch das 11:10, als Sklenák nach einer starken Täuschung in höchstem Tempo traf, ehe Wernig von der ungewohnten Linksaußen-Position per Heber zum 13:13-Pausenstand egalisierte.

Der Start in die zweite Hälfte gelang dann deutlich besser, wobei Daniel Wernig zweimal im Gegenstoß seine Schnelligkeit ausspielte, zweimal erneut von der Siebenmeterlinie keine Nerven zeigte und so das 14:13 von Mario Fernandes auf 18:14 ausbaute (36.). Da danach Janik Hofmann mit zwei weiteren Toren und erneut Wernig nach Doppelpass mit Tomáš Sklenák trafen, war der Vorsprung schnell auf sieben Tore angewachsen. Doch die Gäste ergaben sich nicht in ihr Schicksal. Zwar hatte man bis zum 25:20 von Kreisläufer Fernandes, der zweimal hintereinander im gleichen Schema in einer starken Kleingruppenlösung vom routinierten TVH-Mittelmann bedient wurde, nur wenig vom Rückstand gut gemacht. Doch Gäste-Trainer Uwe Jungandreas reagierte zehn Minuten vor dem Ende und ließ Sklenák nun in Manndeckung nehmen. Und diese Maßnahme bremste merklich den Spielfluss der Gastgeber. Die zwar in der 54. Minute durch den ansonsten recht unauffälligen Dominik Mappes zum 27:22 trafen. Doch sollte dies auch schon der letzte Hüttenberger Torerfolg gewesen sein, so dass Dessau immerhin noch zum 25:27-Endstand verkürzen konnte, wobei eine Strafzeit gegen den starken Gäste-Kreisläufer Moritz Schade zwei Minuten vor dem Ende mögliches Ungemach verhinderte.

»Wir haben alle gewusst, dass es in der Endphase der Saison keine einfachen Spiel mehr gibt. Am Ende zählen nur die Punkte. In der zweiten Halbzeit haben wir gut gespielt. Nur die letzten zehn Minuten waren ein bisschen schwierig«, fasste Tomáš Sklenák die Partie zusammen. Während sein Trainer monierte, »dass wir nach der klaren Führung dann wieder aufhören zu decken, speziell gegen Vincent Sohmann auf halbrechts.« Um dann aber auch lobende Worte zu finden. »Das war nicht einfach, sich nach dem Rückstand wieder heranzu ämpfen. Dafür meinen Respekt an die Jungs.« Und Gäste-Trainer Uwe Jungandreas haderte, »dass wir wieder Tomáš Sklenák nicht in den Griff bekommen haben«.

TV Hüttenberg: Ritschel, Schomburg; Stefan, Sklenák (3), Lambrecht, Wernig (11/5), Rompf, Zörb, Fernandes (4), Jóhannsson (2), Roth (1), Mappes (2), Hofmann (4), Semmelroth.

Dessau-Roßlauer HV: Döhler, Ambrosius; Pavlicek (2), Donath, Maximilian Wasielewski, Vanco (2), Sohmann (5/1), Pfeiffer (2), Johannes Wasielewski (5), Schmidt, Hönicke (1), Schade (6), Hanner (2).

Schiedsrichter: Fratczak/Ribeiro (Kamp-Lintfort/Diepholz) – Zuschauer: 970 – Zeitstrafen: 4 – 8 (Strafminuten) - Siebenmeter: 5/5 – 3/1.


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