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Do, 21.09.2017, 19.00 Uhr
HC Erlangen vs. TV 05/07 Hüttenberg
HC Erlangen vs. TVH

Bus zum Heimspiel 1.10.

Zum Heimspiel am 1.10. gegen Göppingen fährt der Busshuttle:

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TVH - Füchse Berlin
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Nicht verrückt machen lassen

Gießener Allgemeine Zeitung

Freitag, den 12. Mai 2017 um 09:37 Uhr

Handball: Zweitligist Hüttenberg gegen Dessau in der Pflicht

(mro). Die 2. Handball-Bundesliga ist auf die Zielgerade eingebogen. In den kommenden vier Wochen stehen noch fünf komplette Spieltage auf dem Programm, in denen die letzten Entscheidungen fallen müssen. Wobei der heimische Vertreter TV 05/07 Hüttenberg sich weiter im Aufstiegsrennen um die noch zu vergebenden zwei Aufstiegsplätze hinter dem designierten Meister TuS Nettelstedt-Lübbecke befindet und zusätzlich noch das Nachholspiel beim bereits als Absteiger feststehenden HC Empor Rostock zu bestreiten hat.

Am morgigen Samstag darf die Mannschaft von Trainer Aðalsteinn Eyjólfsson aber erst einmal wieder zu Hause antreten. Zur gewohnten Anwurfzeit um 19.30 Uhr erwartet man im Hüttenberger Sportzentrum den Dessau-Roßlauer HV. Und damit einen Mitaufsteiger, der als letztjähriger Meister der 3. Liga Nord auf Tabellenplatz neun mit ausgeglichenem Punktekonto in der äußerst engen Liga wohl nichts mehr mit dem Abstiegskampf zu tun haben wird.

Speziell die Siege in Eisenach und gegen den Tabellenzweiten Bietigheim an den letzten beiden Spieltagen waren wichtig, zeigen aber auch, zu was die Mannschaft von Trainer Uwe Jungandreas fähig ist.

»Das ist ein unangenehmer und kampfstarker Gegner, der da auf uns zukommt, der auch sehr körperbetont spielt. Dessau hat viele Spieler aus der Magdeburger und Leipziger Schmiede«, berichtet Eyjólfsson. Und nennt dabei Linksaußen Daniel Sohmann und die Wasielewski-Brüder Maximilian und Johannes, auf die das besondere Augenmerk der Hüttenberger Deckung zu richten ist.

Aber auch die beiden Torhüter, von denen zuletzt der 23-jährige Philip Ambrosius überzeugte. Er gibt der starken Dessauer Abwehr den notwendigen Rückhalt, die gegen Bietigheim in den ersten zehn Minuten nur ein Gegentor zuließ und so den Grundstein für den Sieg legte. Nur gut, dass zumindest der überaus torgefährliche, erst 19-jährige Halbrechte Franz Semper wohl zeitgleich mit Erstspielrecht beim SC DHfK Leipzig in Bietigheim in der Handball-Bundesliga auflaufen wird.

Zumindest die Heimstärke lässt den TVH, trotz noch keinem Auswärtssieg in diesem Kalenderjahr, immer noch vom Aufstieg träumen. Und so muss morgen Abend der 14. Heimsieg gegen die Biber aus Sachsen-Anhalt her. »Wenn wir weiter auswärts nicht punkten, wird es für uns nicht reichen. Wir müssen zwei Auswärts- und alle Heimspiele gewinnen. Die Jungs sehen das Ende. Sie wollen das Ziel erreichen. Das liegt auch in den Köpfen der Mannschaft. Sie haben sich seit Januar verrücktmachen lassen«, sieht der isländische Coach die Gründe dafür, dass es auswärts aktuell nichts zu holen gibt und auch vor heimischem Publikum die Leichtigkeit der Hinserie fehlt.

Eine ehrgeizige Vorgabe des Isländers also, dem zudem in den letzten Wochen das mal wieder etwas verstärkt aufgetretene Verletzungspech zu schaffen machte. »Viele Spieler mussten fast durchspielen (Raggi, Daniel, Dominik, Mario, Christian), weil die, die sie vertreten sollten, nicht da waren. Daher war das spielfreie Wochenende schon sehr gut«, kam ihm die kurze Länderspielpause am letzten Wochenende nicht ungelegen. »Dadurch sind wir einigermaßen gut erholt und haben alle Mann an Bord, außer Jan Wörner«, muss der Coach weiter auf den Halbrechten aufgrund seiner Fußverletzung verzichten.

»Wir müssen im Positionsangriff clever sein und gut in die Tiefe gehen, um die Konter von Dessau über die schnellen Tschechen auf außen zu verhindern«, lautet die Vorgabe des Isländers an seine Mannschaft. Wie es geht, hat im souverän mit 32:25 gewonnenen Hinspiel speziell Tomáš Sklenák gezeigt, der in Dessau mit acht Toren überragte. Und der ja bekanntlich mit seinem Muskelfaserriss einer der angesprochenen Verletzten war, nun aber für den Saisonendspurt wieder zur Verfügung steht.


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