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TV 05/07 Hüttenberg zurück

Gießener Allgemeine Zeitung

Montag, den 24. April 2017 um 10:48 Uhr

Niederlage in Leutershausen folgt Heimsieg über Neuhausen

(mro) »Wir waren heute in der Bringschuld nach dem Spiel am Freitag in Leutershausen. Da haben wir uns enttäuschend präsentiert. Heute haben wir genau das Gegenteil vom Freitag gesehen«, bilanzierte ein zufriedener Aðalsteinn Eyjólfsson gestern Abend in der Pressekonferenz nach dem Spiel gegen den TV Neuhausen. Denn der Trainer des Handball-Zweitligisten hatte zuvor einen 34:28 (13:12)-Sieg seiner Mannschaft gegen den TV Neuhausen gesehen und dabei »das beste Heimspiel seit langer Zeit.«

Speziell was die zweite Halbzeit betrifft, in der man vier Tore mehr erzielte als in Leutershausen über die gesamte Spielzeit (!), kann man dem Isländer nur zustimmen. Doch wie kommt es zu einer Wandlung innerhalb von zwei Tagen ? »Wir wussten, dass man sich so wie am Freitag nicht in der 2. Bundesliga präsentieren kann. Uns hat viel Kampf, Leidenschaft und auch Spaß ausgezeichnet. Das hat aber in den letzten Wochen gefehlt. Wir haben uns noch am Freitag Abend alleine als Mannschaft in der Kabine aus-gesprochen«, versuchte Mittelmann Dominik Mappes eine Erklärung. Er selber stand sinnbildlich für diesen Wandel. In Leutershausen noch torlos, war er gestern mit elf Treffern bester Werfer des Spiel und zusammen mit dem siebenfachen Torschützen Ragnar Jóhannsson im Angriff nur selten zu stoppen.

Dabei hatte man der Mannschaft die Verunsicherung des Debakels vom Freitag am Anfang noch angemerkt. Zudem gab es bereits in der vierten Minute einen Schreckmoment, als der nur auf den Ball fixierte Moritz Lambrecht im Tempogegenstoß mit einem Gegner zusammenprallte und regungslos liegen blieb. »Ja, ich war kurz weg«, bestätigte der Kreisläufer nach Spielende, der nach Behandlung benommen vom Feld geleitet wurde. Lambrecht aber ist absolut hart im Nehmen ist, nur wenige Minuten später kehrte er zurück.

»Ich musste ja drei Angriffe warten.« sprach er die Regel seit dieser Saison an, die diese Pause für auf dem Feld behandelte Spieler vorsieht. Ein harter Hund, der Lambrecht, der als Siegfaktoren ausgemacht hatte, dass »die Deckung heute stärker war und wir dadurch zu etlichen einfachen Toren gekommen sind. Zudem war die Wurfflexibilität und –effektivität heute besser als am Freitag.«

Trotzdem waren die stark abstiegsbedrohten Gäste zunächst in Front, da sie sich immer wieder auf einfache Tore der starken Rückraumschützen Jona Schoch und Andreas Bornemann verlassen konnten, so auch zum 9:7 in der 19. Minute durch den Halbrechten Bornemann. Kurz zuvor war Fabian Schomburg ins Hüttenberger Tor gekommen, der sich gleich mit einigen Paraden sich gut einführte. So war der TVH beim 11:10 nach einer starken Eins-gegen-Eins-Aktion von Jóhannsson in der 22. Minute wieder in Front und ging auch mit dieser hauchdünnen Führung in die Kabinen.

Aus der die Blau-Roten stark starteten und nach zwei schnellen Ballgewinnen auf 16:12 durch Mario Fernandes wegzogen. Die Gäste hielten aber weiter dagegen und erzielten durch den dynamischen Mittelmann Jan Reusch den 16:17-Anschlusstreffer (36.). Und waren auch nach einer Dreiviertelstunde beim 21:24 durch den schön freigespielten Kreisläufer Daniel Reusch immer noch dran.

Der isländische TVH-Coach beorderte nun den lange verletzten Tomáš Sklenák auf das Spielfeld, der dem Angriffsspiel der Handballer aus dem Handkäsedorf sofort eine ganz andere Struktur gab. Die die Hausherren durch sehenswerte Tore des hoch in der Luft stehenden Jóhannsson, dem zweiten Kempa-Treffer von Mappes, erneut nach Vorarbeit von Daniel Wernig, und einem Kreistreffer von Fernandes, der einen schönen Bodenpass von Sklenák verwertete, zum vorentscheidenden 28:22 in der 51. Minute nutzten.

Gäste-Trainer Alexander Job versuchte zwar nun mit einer noch offensiveren Deckung noch die Wende einzuleiten, doch die Blau-Roten waren nun ungefährdet. Mit einem Tempogegenstoß-Doppelschlag erhöhte Daniel Wernig fünf Minuten vor dem Anpfiff auf 31:24 ehe es Dominik Mappes vorbehalten war den 34:28-Schlusspunkt zu setzen. »Die Einstellung von uns war heute entscheidend. Der Wille der Mannschaft,« hatte Eyjólfsson erkannt. Und ergänzte. »Wir hatten heute einen viel schnelleren Balltransport. Wir haben heute wieder gesehen, dass wir gut beraten sind, wenn wir einen Schritt nach dem anderen machen. Schade, dass dieser Tiefpunkt in Leutershausen nötig war. Wenn das aber unsere Reaktion war, freue ich mich auf die restlichen Spiele der Saison.«

Denn trotz Freitag ist der TVH nach dem letzten Doppelspieltag der Saison weiter im Aufstiegsrennen. Auch da die zuletzt so stabilen Rimpar Wölfe in Konstanz patzten und so Hüttenberg wieder auf Tabellenplatz drei vorrückte.

Hüttenberg: Ritschel, Schomburg; Stefan (2), Sklenák (1), Lambrecht (1), Wernig (5), Rompf (2), Zörb (1), Fernandes (3), Jóhannsson (7), Roth, Mappes (11/2), Hofmann (1).

Neuhausen: Rebmann, Becker; Stüber (4), Wahl (2), Daniel Reusch (3), Schoch (7), Klingler, Keupp (1), Michalik (3), Toom, Jan Reusch (4), Predragovic, Bornemann (4).

Stenogramm / SR: Hörath/Hofmann (Zirndorf/Münchberg). – Zuschauer: 1008. – Zeitstrafen: 8:12 Minuten. - Siebenmeter: 2/2:1/1.


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