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Letztes Spiel

Sa, 10.06.2017, 18.00 Uhr
TV 05/07 Hüttenberg - TuS N-Lübbecke
TVH - TuS N-Lübbecke
25:19 (12:10)
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präsentiert von
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SPIELER des Spiels:
Matthias Ritschel
Matthias Ritschel

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Katastrophale Chancenverwertung

Gießener Allgemeine Zeitung

Samstag, den 22. April 2017 um 09:45 Uhr

Hüttenberg muss empfindliche 17:25-Niederlage in Leutershausen quittieren

Von Markus Röhrsheim. Dem TV Hüttenberg scheint im Saison-Endspurt in der 2. Handball-Bundesliga die Puste auszugehen. Bei der abstiegsbedrohten SG Leutershausen setzte es am Freitag eine 17:25-Niederlage. Auch im sechsten Anlauf in 2017 konnte man auswärts nicht gewinnen. Womit der TVH erstmals seit Monaten aus den Aufstiegsrängen rutschte, da sich der Vierte, die Rimparer Wölfe, zeitgleich in der Spitzenbegegnung mit dem Tabellenzweiten SG BBM Bietigheim die Punkte teilte.

Zwar hatte sich das Lazarett der Hüttenberger doch noch gelichtet, sodass Tim Stefan, Tomáš Sklenák und auch Jannik Hofmann spielen konnten und nur Jan Wörner auf der Ausfallliste stand. Doch dieser musste von der Seite die wohl bisher schlechteste Saisonleistung mit ansehen. Hatte Trainer Aðalsteinn Eyjólfsson im Vorfeld noch gefordert, die großgewachsene SGL-Deckung in Bewegung zu bringen und in die daraus resultierenden Lücken zu stoßen, so wurde dies nur äußerst selten umgesetzt. So sprechen insgesamt nur 17 geworfene Tore und sogar nur sieben in der zweiten Halbzeit eine entlarvende Sprache für die Harmlosigkeit am Freitagabend.

»Unsere Chancenverwertung war katastrophal. Alexander Hübe hat eine Quote von 60 Prozent gehaltener Bälle, glaube ich. Er hat uns den Zahn gezogen, weil wir nicht clever genug geworfen haben«, war der TVH-Trainer nach Spielende fassungslos.

Zwar stand die eigene Defensive einigermaßen stabil (»25 Gegentore sind ziemlich okay« – Eyjólfsson), doch konnten die Torhüter gegen die ebenfalls wegen Verletzungsproblemen nur mit zehn Feldspielern agierenden Hausherren dieses Mal nicht glänzen. Insgesamt nur drei gehaltene Bälle in 60 Minuten sprechen ebenso nicht für das Gespann Matthias Ritschel und Fabian Schomburg wie auch die insgesamt drei Wechsel untereinander.

Anfangs konnte der TVH die Begegnung noch ausgeglichen gestalten und beim 2:1 durch Sebastian Roth in der 6. Minute die einzige Führung verzeichnen. Bis zum 6:7 durch einen Siebenmeter-Treffer von Daniel Wernig, der zuvor aber auch schon einen Strafwurf ausließ, in der 18. Minute waren die Gäste dran. Da aber immer wieder schlecht vorbereitete Würfe von Alexander Hübe im SGL-Tor pariert wurden, geriet man mit 7:10 durch Stefan Salgers Rückraumtor ins Hintertreffen und ging mit einem 10:12-Rückstand in die Kabinen.

Nach Wiederbeginn war die Hoffnung auf Besserung schnell verflogen. Der torlose Dominik Mappes scheiterte in Überzahl erneut an Hübe und das Team von Trainer Marc Nagel zog nach dem 12:14 durch Tim Stefan in der 35. Minute mit einem 5:0-Lauf bis zur 45. Minute auf 19:12 durch Philipp Bauer weg. Erst Daniel Wernig beendete neun torlose Minuten, doch die Partie verlief weiter ungefährdet für die Roten Teufel. Auch Eyjólfssons Versuch, in der Endphase mit dem siebten Feldspieler zu agieren verpuffte wirkungslos, ermöglichte aber immerhin SGL-Torwart Moritz Mangold, ins leere TVH-Tor zum 25:17-Endstand einzuwerfen. »Wir sind in der zweiten Halbzeit eingebrochen. Das war nicht zweitligatauglich«, fand der isländische TVH-Coach deutliche Worte.

Für die Handballer aus Hochelheim und Hörnsheim heißt es nun schnellstens zu regenerieren für die Partie am Sonntag um 17 Uhr zu Hause gegen den TV Neuhausen. Denn der Tabellenvorletzte hat sich noch nicht aufgegeben, besiegte am Freitagabend den EHV Aue und ist damit seit drei Spielen ungeschlagen.

SG Leutershausen: Hübe, Mangold (1); Salger (7), Räpple (3/3), Kupijai, Ruß (4), Bauer (3), Spohn (5), Kubitschek (1), Conrad, Karpstein, Möller (1).

TV Hüttenberg: Ritschel, Schomburg; Stefan (2), Sklenák, Lambrecht (1), Wernig (5/2), Rompf (1), Zörb, Fernandes, Jóhannsson (4), Roth (3), Mappes, Hofmann (1), Semmelroth.

Im Stenogramm: SR: Briese/von der Beeck (Longerich) – Zuschauer: 810 – Zeitstrafen: 4:8 Min. – Siebenmeter: 4/3:3/2.


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